Zeittafel

1750/51Bau der Kirche. Schutzpatron ist der Heilige Wendelin.
Der Ortsname Neubeschenowa kommt auf, um den Ort vom ebenfalls im Banat liegenden bulgarischen Altbeschenowa zu unterscheiden.
1764Kauf einer ersten Orgel.
1765Erste Glocke zu Ehren des heiligen Georg in Graz gegossen.
1767Erste Kirchturmuhr.
1779Zuteilung des Banats zur ungarischen Komitatsverwaltung: Beschenowa kommt zum Bezirk St. Andres.
1787/92Zweiter Russisch-Österreichischer Türkenkriegs
1880Die Gemeinde kauft drei neue Glocken.
1824Grundstein zum neuen Pfarrhaus wird gelegt.
1832Kauf einer neuen Orgel.
1834Bau eines neuen Schulgebäudes.
1838Cholera-Epidemie: Neuer Friedhof wird eingeweiht.
1844Errichtung der Rochuskapelle auf dem Friedhof.
1848/49Ungarische Revolution; Entscheidungsschlacht des Revolutionskrieges bei Neubeschenowa (9. August 1849)
1851Neue Hausnummern werden vergeben.
1852Neues Grundbuch für die Gemeinde wird angelegt
1856Erste Primiz eines Ortskindes: Dr. Alois Ebner, der spätere Theologieprofessor.
1857Aufstellung des großen Eisenkreuzes vor der Kirche.
1858Geldumstellung von der Wiener auf die österreichische Währung: 1 Gulden WW = 60 Kreuzer; 1 Gulden ÖW = 100 Kreuzer..
1859Die Gemeinde umfasst 404 Häuser
1866Krieg zwischen Österreich und Preußen. In der Ortschaft wird ein Notspital für 32 Verwundete eingerichtet.
1867Österreichisch-Ungarischer Ausgleich. Die Monarchie besteht von jetzt ab aus zwei Reichshälften.
1873Neues Gemeindegesetz; Gemeindevertreter werden durch geheime Wahl gewählt.
1895Eröffnung der Eisenbahnlinie Temeschwar-Großsanktnikolaus.
1906/08Auswanderung nach Amerika; 325 Neubeschenowaer wandern aus, 65 kehren zurück. Die Ausgewanderten senden 375.000 Kronen in die Heimat.
1913Am 29. Juni wird in Temeswar der in Neubeschenowa geborene Josef Nischbach (1889-1970) zum Priester geweiht.
1914/18Erster Weltkrieg. 127 Männer fallen oder werden vermisst.
1915Auf der Gemeindehutweide wird eine Fliegerhalle (Zeppelin) erbaut. Nach Abzug der deutschen Truppen 1919 wird die Fliegerhalle von Privatpersonen unsachgemäß abgebaut und bricht am 15 Mai zusammen. Es gibt viele Verletzte und fünf Tote.
1932Primiz von Pfarrer Johann Schmidt (1909-1980).
1939-1945Zweiter Weltkrieg. In der rumänischen Armee fallen 37 Männer aus unserer Gemeinde, in der deutschen Armee 83 Männer.
1944Zwischen 29. September und 10. Oktober: Evakuierung aller Bewohner nach St. Andres. In dieser Zeit kommt es zu Plünderungen der Häuser durch die Rote Armee, das Vieh wird weggetrieben. Im September flüchten 19 Familien nach Westen.
194514. Januar: Deportation von 297 Frauen und Männern nach Russland; 68 Personen sterben in den Kohlengruben der Ukraine. Im Juli kommen die ersten rumänischen Kolonisten in die Gemeinde. Enteignung der deutschen Bevölkerung.
1950Gründung der Kollektivwirtschaft.
1951-1956Deportation von 62 Familien in die Bărăgan-Steppe. Von den deportierten 170 Personen kommen 22 nicht mehr zurück.
1959Pfarrer Schmidt leitet die Kirchengeschäfte bis zu seinem Tod 1980.
1962In der ehemaligen deutschen Gemeinde leben neben 1.280 Deutschen nun auch 1.200 Rumänen.
1966In Neubeschenowa leben 1.310 Deutsche.
ab 2000In Neubeschenowa leben nur noch vereinzelt deutsche Familien.